Katharina Kurz, Teamleiterin Property Management

„Es ist spannend, in den Immobilien versteckte Potenziale aufzudecken und zur Weiterentwicklung eines Objekts kreativ eigene Ideen einzubringen. Mit meiner Arbeit erziele ich eine positive Wirkung.“

Wie wichtig ist die Leidenschaft zur Immobilie als technischer Property Manager?

Technische Property Manager sind häufig Quereinsteiger aus anderen Immobilien- oder Ingenieursberufen. Ich bin gelernte Immobilienkauffrau und habe nach meiner ersten Berufserfahrung ein Studium als Facility Manager (Bachelor of Science) absolviert. Wichtig ist, dass man eine Affinität zu Immobilien und einen technischen Hintergrund mitbringt, um Projekte sinnvoll koordinieren zu können und einen guten fachlichen Austausch mit den beteiligten Akteuren zu ermöglichen – es geht darum, die gleiche „technische Sprache“ zu sprechen.

Wie läuft ein klassischer Arbeitstag bei Ihnen als technische Property Managerin ab?

Am Beginn eines Tages verschaffe ich mir einen Überblick über die anliegenden Themen. Ich kümmere mich zunächst um akute, tagesaktuelle Anliegen und dann um die Koordination der langfristigen Projekte wie Baumaßnahmen am Objekt. Hierbei übernehme ich eine zentrale Steuerungs- und Kontrollfunktion: Ich bewerte und kategorisiere die Problemstellungen und koordiniere die Ausführung durch die verschiedenen Projektakteure. Bei mir laufen alle Fäden zusammen.

Wie ist die Aufgabenverteilung innerhalb des Teams rund um die Immobilie?

In unserer Berliner Niederlassung sind wir etwa 30 Personen, bestehend aus kaufmännischen und technischen Property Managern, Assistenten, studentischen Aushilfen und Praktikanten.

Für jedes Objekt gibt es ein festes Zweierteam aus kaufmännischem und technischem Property Manager. Wir kümmern uns gemeinschaftlich um die anfallenden Aufgaben und sind Hauptansprechpartner für Mieter und Eigentümer sowie die sogenannten Nachunternehmen, die wir zum Beispiel für Modernisierungsmaßnahmen beauftragen. Intern arbeiten wir eng mit dem Asset Management und der Buchhaltung zusammen.

Arbeiten Sie hauptsächlich im Büro oder sind Sie häufig vor Ort an der Immobilie?

Es ist wichtig, nah an der Immobilie zu sein, die Lage vor Ort zu kennen und stets im engen Austausch mit Mietern und Baufirmen zu stehen. Von unserer Berliner Niederlassung am Potsdamer Platz sind die Wege kurz, denn die meisten der von mir betreuten Objekte liegen in der Hauptstadt. Die Koordination der Projekte läuft dagegen vorwiegend vom Schreibtisch aus. Für mich ist es eine schöne Mischung aus Bürotätigkeit und Außenterminen.

Was macht die Arbeit bei der HIH Property Management für Sie aus?

Die HIH Property Management ist ein modernes Unternehmen mit einer entsprechend guten Büroausstattung. Digitalisierung ist bei der gesamten HIH-Gruppe selbstverständlich und wir verfolgen das Ziel eines papierlosen Arbeitsplatzes. Arbeitszeit und -ort kann ich zudem flexibel einteilen; das gewährleistet eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit.

Der Kontakt zu den Kollegen ist über alle Standorte hinweg sehr herzlich. Wir duzen uns, vom Studenten bis zur Geschäftsführung und haben einen tollen Teamzusammenhalt – auch dank der regelmäßigen internen Veranstaltungen. Uns verbindet der Anspruch, aus jeder Immobilie das Beste herausholen zu wollen. Es macht mir große Freude, mich dieser Aufgabe jeden Tag zu widmen.

Darüber hinaus war das Vorgehen der Unternehmensführung während der Corona-Pandemie sehr menschlich und unterstützend. Die individuellen Ängste, Sorgen und Herausforderungen wurden ernst genommen und für jeden flexibel eine Lösung gefunden.

Was macht Ihnen besonders viel Spaß an der Arbeit als technische Property Managerin?

Es ist spannend, in den Immobilien versteckte Potenziale aufzudecken und zur Weiterentwicklung eines Objekts kreativ eigene Ideen einzubringen. Mit meiner Arbeit erziele ich eine positive Wirkung – ob durch kleine Maßnahmen wie dem neuen Anstrich eines Treppenhauses oder bei umfangreichen Projekten wie dem Einbau eines neuen Lüftungssystems. Ich gestalte die Entwicklung einer Immobilie aktiv mit und die Erfolge sind greifbar.

Was würden Sie an Ihrer Arbeit verändern, wenn Sie könnten?

Es gibt einige rein bürokratische Abläufe, die die Umsetzung einer Maßnahme verlangsamen können. Es sind viele verschiedene Akteure an einem Projekt beteiligt, das verlängert zum Teil die Entscheidungswege. Gern würde ich Prozesse, die rein formeller Natur sind, abkürzen.

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